Neues aus Eichenwacht

Der Monat Efferd des Jahrs 1040 BF neigt sich dem Ende entgegen, immer häufiger zieht Nebel in den Wäldern auf und es regnet ohne Unterlass. Auch die Beisetzung des ermordeten Freiherrn Gerold findet im strömenden Regen unter der Muttereiche statt, wo die Dryade Sylvara den Leichnam von Finns Onkel willkommen heißt. Nach einem Tag der Trauer beginnen die Amtsgeschäfte des neuen Freiherrn. Da die Freiherrschaft nun beinahe zwei Wochen ohne Führung war und der Kampf um Eichenwacht vieles verändert hat, hält Freiherr Finn Fuchsfell von Eichenwacht erst einmal Hof, um Bewohner des Dorfes anzuhören und Boten zu empfangen, die Nachrichten aus dem Umland bringen. 

Nachricht von Ritter Rutger Eberstein aus Trutzwalden

Ein Bote aus Trutzwalden erreicht Eichenwacht. Der an der nördlichen Grenze der Freiherrschaft gelegene Wehrhof meldet eine brandschatzende Orkbande, die in den Ausläufern des Gebirges ihr Unwesen treibt. Ein Bergbauernhof wurde bereits geplündert und dem Erdboden gleich gemacht. 

Nachricht vom Rittergut Rabenhorst

Waldläufer bringen Kunde vom Rittergut Rabenhorst, das einst Wigand gehörte, der nun im Kerker von Eichenwacht schmort. Das Gut wurde überfallen und fast vollständig zerstört, die letzten Getreuen von Wigand erschlagen. Das Tor wurde durchbrochen und die Palisade teilweise eingerissen, und viele der dicken, alten Steineichenstämme wurden in den Wald geschleppt. Die Spuren, die die Waldläufer fanden, waren wegen des anhaltenden Regens des Monats Efferd nicht mehr sehr gut lesbar, doch sicher ist, dass etwas sehr Großes verantwortlich für den Fall von Rabenhorst ist...

Jasper Brok (31), der nostrische Hehler

Jasper ist der Hehler, der den Andergaster Met über die Grenze nach Nostria schmuggeln wollte. Da er weder an die Andergaster, noch an die nostrische Gerichtsbarkeit ausgeliefert werden will, bietet er sich dem neuen Freiherrn als Berater in Fragen des Eichenwachter Handels an. Seine zahlreichen Kontakte könnten sich als nützlich erweisen. Außerdem behauptet er, das aufgegebene Versteck einer Schmugglerbande zu kennen, in dem immer noch Waren lagern...   

Nachricht von der nostrischen Grenze

Die Flößer auf dem Andraval berichten, dass in den Wäldern auf der anderen Seite des Flusses immer öfter dunkle Gestalten auftauchen, die Holzfäller, Köhler und Wanderer überfallen und ausrauben. Auch Flussschiffer wurden bereits durch Pfeile dazu gezwungen, am anderen Ufer anzulegen, um ihr Hab und Gut an die unheimlichen Räuber auszuliefern. 

Zu Angrosch

Der Leichnam von Gimli Dunkelberg (☠️Efferd 1040 BF) muss verbrannt werden, damit sein Geist in Angroschs Hallen einkehren kann, Seine Heimat Xorlosch ist 1000 Meilen entfernt, eine Reise, die gerade im Herbst keine echte Option darstellt. Doch in Eichenwacht gibt es sicherlich genügend Orte, um einen Zwerg auf ehrenvolle Art und Weise zu Angrosch zu schicken. 

Die Beute der letzten Abenteuer

70 Flaschen feinsten Andergaster Mets, die erbeuteten Waffen der Schmuggler und die von Wigands Schergen - diese Beute lagert in einem Verschlag im Burghof von Eichenwacht und wartet darauf, zu Gold gemacht zu werden.
Im unabhändigen Dorf Engasal, das südlich an der Grenze zwischen Nostria und Andergast liegt, frönt Herzog Garf nur allzu gern Wein, Weib und Gesang. Vielleicht hat er auch für guten Met Verwendung...

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