Das Erbe von Eichenwacht
Die Helden sind im Auftrag des Königs von Andergast unterwegs, um Schmuggler zu verfolgen, die edlen Andergaster Met durch die Waldwildnis zur Grenze nach Nostria transportieren. In der Freiherrschaft Eichenwacht treffen die Schmuggler schließlich die nostrischen Hehler, die von den Helden überwältigt und gefangen genommen werden. In der Nacht erscheint der Druide Marno im Lager der Helden und fordert den Jäger Finn Fuchsfell auf, ihm nach Eichenwacht zu folgen, weil er das Erbe seines Onkels Gerold antreten soll, denn Finn ist der verschollene Sproß von Alwina und Roderich von Eichenwacht, die vor vielen Jahren bei einem Überfall der Orks ums Leben kamen und nur ihren Sohn retten konnten. Die Freiherrschaft ist nun nach dem Tod Onkel Gerolds führerlos und droht, ins Chaos zu stürzen, weil geheime Kräfte versuchen, sie zu destabilisieren. Deshalb halten der Druide Marno und die Dryade Sylvara, die die Muttereiche am Rande des Dorfes Eichenwacht bewohnt, es für ein Zeichen der Erdmutter Sumu, dass der Sprössling von Eichenwacht genau jetzt nach Hause zurückgekehrt ist.
Das Dorf
Das malerisch gelegene Eichenwacht ist in tiefer Trauer über den Tod des Freiherrn Gerold. Die Helden werden überall argwöhnisch beäugt. Erst als sie in der Schänke Zum Eichenfass ihre Trinkfestigkeit unter Beweis stellen, tauen die Hinterwäldler ein wenig auf und werden redseliger.
Die Turmburg
Auch das Gesinde und die Besatzung von Burg Eichenwacht sind bestürzt über den Tod des Freiherrn. Dorfschulze Oderich, langjähriger Vertrauter von Gerold, empfängt die Helden voller Argwohn, ist jedoch kooperativ, nachdem Druide Marno ihm versichert, dass Finn der rechtmäßige Freiherr ist. Die Untersuchung des Leichnams bringt keine neuen Erkenntnisse: Freiherr Gerold wurde in seinem Bett erstochen. Doch von wem?
Totenwache
Während Edo mit Kräuterfrau Oda nachts Kräuter sammelt und Thorsteyn mit den Zwergen zecht, übernimmt Finn die Totenwache am Bett seines Onkels. Dabei fällt ihm ein Knopf ins Auge, der unter einen Eichen-schrank gerollt ist. Ist das ein Hinweis auf den Mörder von Gerold?
Der Täter
Die Helden forschen nach, wer in den letzten Tagen einen neuen Knopf gekauft hat. Oda, die den Krämerladen des Dorfes betreibt, verkauft zwar welche, kann sich aber nicht recht erinnern. Vielleicht hat der Täter den Knopf selbst geschnitzt und angenäht? Erst in später Nacht fällt Finn auf, dass der Dorfbüttel Ogo einen neuen Knopf am Wams und zudem das Gold locker sitzen hat. Es braucht nicht lange, bis Ogo gesteht, den Freiherrn ermordet zu haben.
Der wahre Schurke
Ogo legt reumütig ein volles Geständnis ab. Er hat sich von Ritter Wigand von Rabenhorst bestechen lassen, weil dieser die Freiherrschaft an sich reißen will. Einst herrschte seine Familie über das Land, fiel jedoch in Ungnade bei Hofe - in Wigands Augen zu Unrecht. Er hat nicht nur Ogo zum Mord an Gerold angestiftet, sondern auch eine Bande von Wegelagerern angeheuert, die Holzfäller, Flößer und Bauern drangsaliert und überfällt. Dorfschulze Oderich findet in alten Aufzeichnungen den Hinweis auf ein Rittergut der Rabenhorsts, in dem sich Wigand verstecken könnte.
Das Rittergut
Ritter Wigand von Rabenhorst und seine Schergen haben sich auf Gut Rabenhorst verschanzt. Die Torwachen auf den Palisaden sind wenig gesprächsbereit und empfangen die Helden mit Warnschüssen ihrer gefürchteten Langbögen. Zwerg Gimli Dunkelberg lässt sich davon kaum beeindrucken und stürmt das Tor - alleine und sehr zur Verwunderung seiner Kameraden. Dabei erhält er zwei schwere Treffer und muss vom "Schlachtfeld" evakuiert werden. Danach beobachten die Helden das Rittergut noch eine Weile, sehen aber ein, dass hier nichts zu holen ist.
Der Angriff
Wigand von Rabenhorst offenbart sich am Morgen des nächsten Tages und zieht mit einer kampferprobten Schar vor das Tor der Eichenwacht. Er fordert den Erben und seine Kameraden auf, sich ihm im offenen Kampf zu stellen. Als Druckmittel hat er den Dorfschulzen Oderich und seine Tochter Andra als Geiseln genommen. Freiherr Finn von Eichenwacht gibt es Befehl zum Ausrücken, doch kaum haben die Helden die schützenden Palisaden verlassen, werden sie von einem Pfeilhagel eingedeckt und Oderich wird die Kehle durchgeschnitten.
Der Tod des Gimli D.
Es entbrennt ein wilder Kampf, in den sich auch der angeschlagene Zwerg Gimli hineinwirft. Ungestüm wie eh und je kämpft er in vorderster Reihe, bezahlt jedoch letztlich den höchsten Preis - und fällt...
Am Ende obsiegen die Helden und nehmen Wigand und einige seiner Getreuen gefangen.
Der neue Freiherr und seine Kameraden haben Eichenwacht gerettet!
Der Lohn
der Mühen
Jeder Held erhält 15 AP und alle seine LeP, AsP und Schicksalspunkte wieder zurück. Es darf gesteigert werden.
Als Beute bleiben den Helden zusätzlich noch 70 Flaschen edlen Andergaster Mets.
Wie geht es weiter?
Freiherr Finn Fuchsfell von Eichenwacht und seine Mannen müssen einige Entscheidungen treffen:
- Der nostrische Hehler sitzt angekettet im Burghof. Was soll mit ihm geschehen?
- Dorfbüttel Ogo ist ein Verräter und wurde in seinem Haus festgesetzt. Was soll mit ihm geschehen?
- Wigand von Rabenhorst wird im Kerker des Burgturms in der einzigen Zelle festgehalten. Wer soll über ihn richten?
- Darüber hinaus müssen die Ämter des Büttel und des Dorfschulzen neu vergeben werden.
Zu Angrosch
Gimli Dunkelberg ist tot, sein Leichnam ein-balsamiert und aufge-bahrt in der Turmburg.
Wie werden seine Kameraden ihn bestatten? Soll er durch den Feuerschacht seiner Heimatbinge in Angroschs Hallen Einzug halten oder in Eichenwacht verbrannt werden? Was geschieht mit seinen Habselig-keiten?
